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... M. Henry als Ingenieur und der zweimalige Grand Prix-Sieger Baillot als berufener Mann der Praxis tätig. Als man vor Monaten die ersten Erkundungsfahrten auf der Lyoner Rennstrecke absolviert hatte, waren die beiden Fachmänner zur Ueberzeugung gelangt, dass der Grand Prix 1914 in erster Linie eine Bremsenkonkurrenz sein werde. Es war also bei der Konstruktion der Rennwagen das Augenmerk auf möglichst wirksame Ausbildung dieses wichtigen Bestandteiles zu richten. Man schlug vor, statt der Hinterradbremsen Vorderradbremsen zu verwenden. Eine englische und eine italienische Firma haben schon seit längerer Zeit bei ihren Tourenwagen Vorderradbremsen. Es sind dies die Marken Argyll und Isotta- Fraschini. Baillot ging mit einem Vcrsuchswagen auf die Rennstrecke und erprobte ihn dort in allcrschärfster Weise. Das Ergebnis war, dass sich M. Henry sofort daran machte, die künftigen Grand Prix-Wagen mit Vorderradbremsen zu versehen. Charles Faroux, der bekannte französische Automobilschriftsteller, der sich, wie man weiss, seit vielen Jahren zugunsten der Verwendung von Vorderradbremsen eingesetzt hat, misst dieser Entscheidung eine ausserordentliche Bedeutung bei. Es ist ja bekannt, dass technische Details, die die Feuerprobe eines grossen Rennens gut bestanden haben, bald auch bei den Serienwagen zur Anwendung gelangen. Faroux rekapituliert nun, was er schon ...