Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... 2000 Wagen be trug, was für dieses exklusive Modell denn doch um einiges zu hoch gegriffen schien. Kunststoff hiess also die Ant wort, wenn bei dieser Produktionsart auch die einzelne Karosserie etwas kost spieliger zu stehen kam. Bei diesen Be rechnungen fiel das billigere Werkzeug eben mehr ins Gewicht. Am 27. April 1962, nicht einmal zwei Mo nate, nachdem Egbert mit Loewy die er sten Pläne besprochen hatte, war das 1 :1-Tonmodell zur vollen Zufriedenheit aller daran Beteiligten fertiggestellt. Jetzt konnte man daran gehen, die Werkzeuge für die Karosserie anzuferti gen. Die Firma Molded Fiberglass Pro ducts Company in Ashtabula, Ohio, ver fügte auf diesem Gebiet über grosse Er fahrung, denn seit dem Jahr 1953 stellte sie die Kunststoffkarosserien für den Chevrolet Corvette her. Nun sollte sie auch für Studebaker die benötigten Kunststoffteile produzieren, die dann im Werk in South Bend zusammengebaut werden sollten. Gesagt — getan, aber die Teile passten schlecht zusammen. Molded Fiberglass war eben mit den Corvette voll beschäf tigt und zeigte für den Avanti wenig In teresse. Studebaker entschloss sich Ein Avanti-Prototyp mitseinen Vätern: links Raymond Loewy, rechts Sherwood Egbert. jetzt, die Aufbauten im eigenen Haus weiterzubauen. Aber nun zurück zu den Prototypen. Lark-Cabrio-Chassis Da das Geld für ein gänzlich neues Chassis fehlte, wurde eben ein Fahrge stell ...