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... Haube - kurzes Cockpit: Raubkatze aus den USA CHEETAH starkund bullig 45 Meter hochwertiges Stahlrohr, einige Kilogramm Kunststoff und ein frisierter Corvette-Motor bildeten die Grundlage für jenes Auto, mit dem Bill Thomas die Cobra schlagen wollte. Rob de la Rive Box (Text) Camille Hess (Fotos) Im Februar 1963 gab General Motors bekannt, dass sich die Firma nicht mehr mit der Rennerei befassen wolle; nicht einmal Werksunterstüt zung würde ausgerichtet. Für Zora Duntov, den «Vater» des Corvette, be deutete dies, dass die geplante Serie von 125 superleichten Corvette nicht mehr gebaut werden konnte. Einzig 54 die fünf bereits vor diesem Entschluss fertiggestellten Prototypen blieben be stehen. Ford jedoch beschäftigte seine Rennabteilung fleissig weiter. Dort wurde mit dem GT40 experimentiert, und Carroll Shelby wurde mit seinem Cobra weltberühmt. Überall, wo sie auftauchten, gewannen diese Cobra in ihrer Klasse und verdrängten die an sonsten so sieggewohnten Corvette auf die hinteren Plätze. Der Kalifornier Bill Thomas konnte das kaum verkraften. Besser bekannt un ter dem Namen Mr. Corvette hatte er es ja verstanden, diese Wagen schnel ler zu machen, als irgend jemand an ders. Die so von ihm vorbereiteten Autos gewannen innert fünf Saisons über 100 Rennen; der Wagen von C. S. Mead beendete von 56 Rennen sage und schreibe 54 als Sieger. Bei GM war Thomas längst kein Unbe ...