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... Privatverkehrs mit seinen Ansichten absichtlich und lustvoll in ein Wespennest, oder gefällt ersich in der Rolle des Advocatus Diaboli, also des unangenehmen Fragestellers, um sein Ego zu befriedigen? Wer ihn kennt, weiss, dass beides nicht zutrifft. Ihm geht es alleinum die Sache. Er sucht lediglich nach Lösungen, um dem Patienten namens öffentlicher Verkehr, der schon seitJahren im Krankenbett oder - wenn man an die 15 Mia Franken akkumulierter Defizite der SBB denkt - gar auf der Intensivstation liegt, auf die Beine zu helfen. Etwas muss deshalb geschehen. Die von Merz vertretene Auffassung ist ein Denkmodell, das eine erneute einseitige Belastung dermotorisierten Strassenbenützer ablehnt, sich aber gleichzeitig der Einsichtnicht verschliesst, dass sich der öffentliche Verkehr nicht wie der Baron von Münchhausen an seinem eigenen Schopf aus dem Defizitsumpf ziehen kann. Die Folgerung daraus lautet: gesicherte marktkonforme Finanzierung für den ÖV bei gleichzeitiger Wahrung der Opfersymmetrie. Der Merzsche Lösungsvorschlag wird für Diskussionen sorgen. Und er nimmt möglicherweise schon die Zukunft vorweg, indem er eine allgemeine Energieabgabe nicht mehr generell verwirft. Aber als Vorbedingung müsste immerhin die Forderung erhoben werden, dass ähnlich wie die SBB- auch die Strassenrechnung ausdem Bundeshaushalt ausgegliedert ...