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... französischerseits, im Begriffe: sich auch hier wieder einmal zu zersplittern, anstatt alle administrativen und technischen, alle finanziellen und verkehrspolitischen Kräfte auf das eine grosse Ziel: den Bau des Tunnels zu konzentrieren. Wir erleben hier die gleiche, enttäuschende Entwicklung wie bei den anlässlich der Vorbereitung der kommenden Winterolympiade 1968 in Grenoble gemachten Erfahrungen. Pariser Zeitungen meldeten nämlich zu gleicher Zeit, als die Oeffentlichkeit begann sich mit dem Kanaltunnelproblem ernsthafter als bisher zu befassen, dass der französische Vertreter des Internationalen Olympischen Komitees seine Landsleute im nationalen, die Winterspiele effektiv vorbereitenden Regionalkomitee darauf aufmerksam machte, dass die Durchführung der Spiele durch Frankreich in Frage gestellt werde, wenn der in Grenoble und seinem Hinterland herrschende Schlendrian auf verkehrspolitischem Gebiet nicht ein Ende nehme. Obschon das Parlament die nötigen Kredite längst zugesprochen hat, machte offenbar die Regierung ihr Versprechen, bis zum Beginn des zweiten Halbjahres 1965 mit dem Bau der Zufahrtsstrassen aus dem Rhonetal nach Grenoble und vor allem mit der Erstellung der regionalen Autobahnverbindung zu beginnen, bisher noch in keiner Weise wahr. Genau wie beim Montblanc-Tunnel, wo die «pagaille» (um einen französischen Ausdruck zu benutzen) ...