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... Zusammenhang offenbar nicht wahrhaben will. Es mag ja sein, dass die Japaner manches kopierten. Wenn Herr Trüeb aber von Stümpern spricht, die sich rühmten, hochentwickelte Maschinen in den Osten zu liefern, dann muss man sich gleichzeitig die Frage stellen: Hätten dann nicht andere geliefert? Zu den Arbeitsbedingungen in Japan müsste zudem ergänzt werden: Wer aus Japan zurückkehrt, stellt meist fest, wie anders es um die Arbeitsmoral bestellt ist, wieviel weniger Absenzen vom Arbeitsplatz zu verzeichnen sind, insbesondere Kurzabsenzen. Der japanische Wirtschaftserfolg hängt deshalb sicherlich nicht nur von den niedrigeren Löhnen ab; das wissen auch die Gewerkschaftsbosse im Westen. Freier Handel ja oder nein? Dies ist die Frage, denn auch die Automobilindustrie westlicher Nationen kauft ihre Rohstoffe dort ein, wo sie am billigsten sind. Bereits gibt es auch in der Schweiz verschiedene öffentliche (kantonale und kommunale) Betriebe, die japanische Nutzfahrzeuge anschafften, nicht etwa aus besonderer Sympathie zu den Söhnen Nippons, wohl aber ihrer Budgets wegen. Auch der Bergbauer kauft sein allradgetriebenes Fahrzeug bei jenen, die ihm dieses zu einem erschwinglichen Preis anbieten. Übrigens: Das Beispiel des eingeschränkten Handels haben wir ja bei den SBB. Sie sind aus Rücksicht auf die einheimische Industrie verpflichtet, ...