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... Bratpfanne und wurde geröstet, dann aber wieder gab es plötzlich einen Schneesturm im Atlas, wie er eisiger und fürchterlicher nicht in einsamen Alpenpässen zu denken ist. Das war am 5. Februar gewesen, einer Etappc, die das Schwerste lind Schlimmste war, was man bei der Marokkofahrt erleben konnte, und die wir darum etwas eingehender schildern wollen. Am Morgen hatte es beim Start in Marrakech geregnet. Die ganze Nacht durch waren bereits Nolkenbrüchc aus dem sonst cwigblauen Himmel auf das ausgedörrte Land niedergegangen. Darum stand alles rund um Marra: kcch unter Wasser. Man spritzte durch Wasscrdurchfahrten, in denen die braune Flut bis über die Trittbretter der Wagen ging. Man schlidderte und schleuderte, und mancher Wagen versackte, von der Strecke abgekommen, im Straßengraben. Dann aber verwandelte sich im Atlas der Regen in Schnee, und je höher man in den Atlas-Serpentinen, mitten zwischen kahlen Bcrgkuppcn emporstieg, um so heftiger wurde das Schneetreiben, das schließlich zu einem wilden, heftigen Schneesturm wurde. Spitze Eiskrisiallc stachen ins Gesicht. Schnee legte sich auf und in die Nagen. Die Kleider froren einem am Körper fest, und immer höher wurden die Vcrwctnmgcn. Dabei lauerten rechts und links vom Wege steile Abgründe, und kaum konnte man 50 Meter weit sehen. Ein Wagen nach dein andern saß fest, und die sonst so tapferen teilnehmenden Damen, ...