Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Auch für den Strassenbetrieb geeignet. Das Bild zeigt eine Gllera-Maschine mit Einzylinder-Zweitaktmotor der 125-cm3-Klasse. Für viele zählt sie zu den Liebhaberfabrikaten. (Bild: Gilera) Der Trend ist unverkennbar: der grosse Motorrad-Boom geht auch an den Autofahrern nicht vorbei. Nachdem die «Töffs» während einiger Jahre fast gänzlich von der Bildfläche verschwunden waren, setzte eine wahre Renaissance im Zweiradsektor ein, und heute gehört es bei vielen Autobesitzern bereits zum guten Ton, einen «Feuerstuhl» in der Garage stehen zu haben. Zum grössten Teil handelt es sich dabei um Maschinen mit 125 cm3 Zylinderinhalt. Grund: Die «Verordnung über die Zulassung von Personen und Fahrzeugen zum Strassenverkehr» (VZV) vom 27. Oktober 1976 gestattet Autofahrern mit altrechtlichem Ausweis der Kategorie A das Führen von Motorrädern bis 125 cm3 ohne besondere Fahrprüfung. Es ist noch nicht lange her, dass das Motorrad bei uns totgesagt wurde. Nach der Blütezeit in den frühen fünfziger Jahren, als scharenweise Roller und Töffs die alltäglichen* Strassenbilder in ganz Europa geprägt hatten, entdeckte «man» die Vorzüge des Automobils: geschützt vor Wind und Wetter, mit Platz für Kind und Kegel und auf körpergerecht geschneiderten Sitzen Hess es sich bequemer reisen. Auch waren die Wehen der Nachkriegsjahre verklungen, und die Geldbörsen hatten wieder ...