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... dachte ich an solche Worte. Ueberdies mochte ich ihn sonst gut leiden. Da er mir gefiel in seinem schlichten Arbeitskittel und kragenlosen, eingerollten Hemd, hätte ich ihm einen guten Fang besonders gern gewünscht. Dies ist mein Privileg, wenn ich Fischern zusehe, dass ich meine Favoriten habe unter ihnen. Zieht dann ein anderer, ärgere ich mich manchmal und gehe nach Hause. Bisher hatte sich nichts von Bedeutung ereignet. Machmal ereignet sich überhaupt nichts bis in die späten Dämmerstunden hinein, mit Ausnahme der Läugeli. Ihnen macht es Spass, sich an einer Rute in luftige Höhe hinaufziehen zu lassen, um dann in munterem Salto wieder ins Nass zurückzuspringen, von verachtender Hand weggeworfen. Der Mann, von dem ich eben sprach, sah mit weitem Blick über den See hinaus und dachte wohl nach, oder aber er nahm sich diese Mühe nicht und genoss sein Dasein am Steg, würdig und bescheiden zugleich. Bis das Schurrädchen plötzlich zu surren begann, und die schlanke Rute sich straffte. Kein Zweifel, einer hatte angebissen. Diese Feststellung erfüllte mich mit Genugtuung. Ich machte aus ihr kein Hehl und harrte mit grösster Spannung auf den Moment, da der Fisch erbärmlich zappelnd und nass, mühsam nach Atem ringend, hinaufkommen musste. Er kam auch und juckte ängstlich an der immer kürzer werdenden Fangschnur über das Geländer. Ein hübsches Exemplar war es, das ...