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... Im vorliegenden Beitrag zeigt Dr. Norbert Metz, Leiter des Referates «Energie und Umwelt» der Bayerischen Motoren-Werke, München, klar auf, dass es sich bei den im Sommer auftretenden erhöhten Ozonwerten um ein überregionales und nicht um ein lokales und schon gar nicht um ein neuzeitliches Problem handelt. Die Tatsache, dass der bundesrätliche Tempoentscheid punkto Umweltschutz unwirksam bleiben wird, ja bei einseitigerReduktion der Stickstoffoxidemissionen und bei unveränderter Konzentration der Kohlenwasserstoffe zu einem Anstieg der Ozonwerte führen kann, lässt an der fachlichen Kompetenz unserer Landesregierung einmal mehr ernsthafte Zweifel aufkommen. ln den Monaten Mai bis Augustliegen die Monatsmittelwerte des reaktionsfreudigen Ozons(O 3 ), das unter Einwirkung von Sonnenstrahlen aus Kohlenwasserstoffen und Stickoxiden entsteht, zwischen rund 40jig/nv’und 80 |ig/m-' (lu.g = 0,000 001 Gramm), wobei diehöheren Werte in den ländlichen Gebieten und den Alpenregionen (Payerne, Jungfraujoch) und die tieferen Werte inStadtnahe (Dübendorf, Basel) auftreten (siehe Bild 1, Monatsmittelwerte in der Schweiz). Der Verlauf der Jahresmittelwerte zeigt seit zehn Jahren keine signifikante Veränderung. Er wird zum einen durch die unterschiedlich lange Sonnenscheindauer und -intensität sowie anderseits durch die lokalen Verhältnisse ...