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... Konkurrenz-Triebwerke auch. Und überragend sparsam ist der neue Diesel auch nicht. Nur wer das Gaspedal streichelt statt tritt, wird den Verbrauch unter die Sechs-Liter-Marke drücken. Das ist für ein 1,7-Tonnen- Auto zwar nicht schlecht, aber der 520d kommt mit weniger aus. Der Konsum des Audi-V6 liegt einen halben Liter über dem Mercedes-Triebwerk. Dabei haben die Mercedes-Techniker die Gänge der Fünfstufen-Automatik zur Verbrauchssenkung relativ lang über setzt. Dennoch überzeugt die Automatik nur mit ihrem Schaltkomfort. Schließ lich macht sie aus dem laut Datenblatt 400 Nm starken Diesel einen Papiertiger. Er wirkt angestrengt, und der Fahrer fragt sich, wo die Drehmomentwoge bleibt, auf die er wartet. Dazu kommt, dass der Motor auch akustisch kerniger auftritt als die Triebwerke der anderen. Wie gut ein relativ kleiner Diesel in die Oberklasse passen kann, zeigt BMW. Motor und Automatik arbeiten hier sehr har monisch zusammen, und die fehlenden 50 Nm auf den Mercedes-Motor mag man kaum glauben - es stellt sich eher der umgekehrte Eindruck ein. Für einen Vierzylinder-Diesel ist die Laufkultur überraschend gut, akustisch gibt es kaum etwas zu kritisieren, und dreh freudig ist der Motor außerdem. Den noch kann der Audi das Antriebskapitel knapp für sich entscheiden. Mehr Kraft und Antriebskomfort sind im Vergleich stets spürbar, und weil ...