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... Öffnen der Kontakte ent steht in der Sekundärwicklung ein sehr hoher Spannungsstoss, welcher den Funkensprung zwischen den Elektro den der Zündkerze zur Folge hat (Bild 7). Die Hochspannungs-Magnetzünder be gannen dann die Abreisszündung ziem lich schnell zu verdrängen, und nach etwa 1910 waren schon alle Neuwagen mit Magnetzündern und Zündkerzen ausgerüstet. Die absolute Vorherrschaft der Magnet zündung im Automobilbau dauerte bis etwa 1925. Danach hat sich die bis heute bekannte Batteriezündung durchge setzt. Dazu ist zu bemerken, dass das Prinzip der Batteriezündung auch schon um die Jahrhundertwende bekannt war, jedoch stellte damals die Abhängigkeit von einem Bleiakkumulator noch einen gravierenden Nachteil dar. Erstens rea gierten die alten Akku-Konstruktionen auf die Wagenerschütterungen sehr empfindlich, und zweitens brauchte man damals im Auto die elektrische Energie ausschliesslich für die Zündfun ken. Fürs Auto taugliche Glühbirnen gab es noch nicht, und ein elektrischer Anlasser war noch nicht geboren. Erst knapp vor 1914tauchten auf dem Markt vereinzelt die ersten Autos auf, die mit Bild 7: Schema der Bosch-Hochspannungs- Magnetzündung aus derPatentschrifl Nr. 156 117vom 7. Januar 1902. elektrischer Beleuchtungund einem An lasser ausgerüstet waren (z. B. Cadillac). Diese Wagen brauchten dann natürlich sowohl Akkumulatoren als auch Licht maschinen. Und mit dem ...