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... Exoten. Er ist ein 4,7 Meter langer Indikativ, zeigt dies schon im Stand. Understate ment? Überbewertet. Mission impossible? Nur aus den Laut sprechern. Für den RS4 gilt: Mi schen possible. Wie bei Nummer eins (siehe Spotlight Seite 42) gibt es seine dritte Generation nur als Avant. Und immer mit Siebengang-Doppelkupplungs getriebe und Allradantrieb samt Kronenrad-MittendifFerenzial. Doch dazu später mehr, jetzt umkreisen wir erstmal den rund 108 000 Euro teuren Testwagen, der Hochglanzwabengrill, Heck diffusor und Auspuffmündun gen in die Sonne hält. 108000 Euro; da wittert der Kenner eine Zubehörorgie. Und liegt richtig. Wir knien uns dann hin. Knie gelenke knacken, Augäpfel quel len hervor angesichts der Kom bination, die unter den auf geplusterten Backen des Audi schwillt: ein 20-Zoll-Bicolor-Rad, hinter dem eine Sechskolben zange die Keramikscheibe zu verspeisen plant und vermutlich auch einen Jumbo-Jet zum Ste hen bringen könnte. Fadingfrei. Zwar fadingfrei, aber quiet schend. Dafür bremst der RS4 mit bis zu elf m/s2 - unter Mit hilfe der hinteren Stahlscheiben in Wave-Form. Viel stilsicherer kann man kaum verzögern, an der Nachttankstelle dürften die Jungs die Zehn hochhalten. Da bei kann der RS4 mehr als nur posen. Zum Beispiel einen schö nen Motor haben. Testarossa made in Györ/Ungarn, sorgfältig im Manufaktur-Stil ...