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... kein einziges Mal gepatzt. Als ich in die Boxengasse fuhr, war das französische Fernsehen da und zwei bildhübsche Mädchen servierten Champagner. Gar nicht so schlecht, diese Rennen auf dem europäischen Festland, dachte ich bei mir.« Nathan bekam 7000 Francs Preisgeld, musste aber erfahren, dass Abarth Protest eingelegt hatte. Die Plexiglas-Windschutzscheibe sei nicht regelkonform, wurde behauptet. Die Sache zog sich bis in den Winter dahin. »Schließlich wurde entschieden, dass ich das Preisgeld – das ich eh schon ausgegeben hatte – behalten durfte, und auch den Sieg und die Trophäe, und dass Abarth die Punkte für die Weltmeisterschaft bekommen würde. Das war mir völlig egal, denn ich war eh nicht in der Weltmeisterschaftswertung.« Der Prototyp wurde am Ende der Saison an einen G. M. Horsley verkauft, für den Chris Meek Rennen fahren sollte. Horsley bezahlte 1300 britische Pfund für den Wagen ohne Motor und ohne Getriebe, denn er wollte einen Lotus-Motor mit zwei Nockenwellen einbauen. 1967 wurde er grob in einen GT verwandelt. »Ich habe ihm für 300 Pfund die beiden Türen, das Dach und die Glasscheibe samt Einfassung abgekauft«, erinnert sich Nathan. Doch der umgebaute GT wurde nicht oft bei Rennen eingesetzt und schließlich eingemottet. 45 Jahre lang dümpelte er in einer Garage vor sich hin, bis ein Nachlassverwalter ihn nach Horsleys Tod ...