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... Spa (sechs Mal), in der CANAM (zwei Mal), bei Paris-Dakar (zwei Mal), der Rallye Monte Carlo (vier Mal) und der Berg-Europameisterschaft (über 30 Klassensiege) stand am Ende ein Porsche ganz vorn. Nur in der Formel 1, da blieb es bei dem einsamen Sieg von Dan Gurney 1962 in Frankreich. Okay, der von Hans Mezger konzipierte TAG-Porsche-Motor verhalf 1984 Niki Lauda und 1985 Alain Prost sowie McLaren zur Formel-1-WM, doch war es halt »nur« der Motor und nicht das Gesamtkonzept, das den Ausschlag gab. Der Urschrei erfolgt am 1. Juli 1948, als Herbert Kaes, Cousin von Ferry Porsche, den 356 Nr. 1 beim Stadtrennen in Innsbruck dem Publikum vorführt. Und 1950 gewinnt ein Porsche 356 die Rallye Mitternachtssonne in Schweden. Der Motorsport wird Porsche also regelrecht in die Wiege gelegt, was ganz im Sinne von Ferry Porsche ist. Denn für ihn sind Rennerfolge das beste Marketing-Instrument für die noch blutjunge Marke. Die 1951 mit drei Alu-Coupés SL (für Super-Leicht) erstmals in Le Mans antritt. Sie wiegen nur 635 Kilo, 120 Kilo weniger als ein Serien-356, leisten 46 PS und haben 78 Liter große Tanks. Ein Auto verunfallt schon auf der Anreise, das zweite im Training. Am Ende bleibt nur noch eins übrig, und mit dem holen Auguste Veuillet, Porsche- Importeur für Frankreich, und Edmonde Mouche den Sieg in der 1,1-Liter-Klasse. Schnitt: 118,4 km/h. Schon ...