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... der Ecole Nationale Superieure de Mecanique in Nantes ein Minimalfahrzeug für den Stadtverkehr geschaffen. Konzipiert und gebaut wurde dieses «Würfelauto» schon 1978, für das Ausfeilen dieses Prototyps oder «idea cars», wie man in den USA sagen würde, wurde jedoch noch einige Zeit in Anspruch genommen. Die Antriebsaggregate und die meisten mechanischen Teile des TUM stammen von den Citroen 2 CV und Dyane. Die Gesamtlänge erreicht bescheidene 240 cm (Mini und Fiat 126: 305 cm). Um dem mit 135 cm extrem kurzen Radstand einen gesicherten «Standpunkt» entgegenzusetzen, wurde eine mit 143 cm relativ breite Spur gewählt. Dennoch kann auf 7 m breiten Strassen gewendet werden. Die kubisch und kühn geformte Stahlblechkarosserie ist auf einer Rohrstruktur aufgebaut, die mit Blechplatten verstärkt wurde. Die untere Karosseriepartie wurde als gummibewehrter Stossschutz ausgebildet. Sehr aufwendig konstruiert wurden die Seitentüren und die Heckklappe: sie öffnen alle nach oben, wobei die Tü- ren in Dachmitte angelenkt sind, während die Heckklappe ein Mittelscharnier aufweist. Im Interieur finden sich bloss zwei Sitze, aber dafür ein grosszügig dimensionerter Stauraum. Die Einzelsitze sind nicht nur in üblicher Weise verstell-, sondern auch drehbar. Auch die Lenkradhöhe lässt sich regulieren. Als Armaturenträger wählten die Konstrukteure die aus dem ...