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... dass daher andere Mittel versucht werden müssen, um in dieser Beziehung Erfolg zu haben. Wir haben in unserem letzten Artikel auf die psychologischen Mittel zur Unfallbekämpfung hingewiesen und wollen im Anschluss an jene Ausführungen weitere konkrete Vorschläge machen. Unsere Idee geht dahin, dass das Ziel der Unfallbekämpfung grundsätzlich sein muss, präventive Massnahmen zu finden und anzuwenden, die geeiget sind, Unfälle wirklich zu verhüten. Es ist selbstverständlich, dass bei Unfällen mit Motorfahrzeugen nicht immer der Motorfahrzeugführef der schuldige Teil ist, bzw. ihm die Verantwortung zukommt, sondern dass in vielen Fällen ein Verschulden seitens der Fussgänger, Radfahrer und anderer Strassenbenützer vorliegt. Da aber die Unfälle, bei denen Motorfahrzeuge mit im Spiel sind, naturgemäss durch das Tempo und das Gewicht der Motorfahrzeuge von besonderer Schwere sein können, so scheint es uns durchaus angezeigt, dass sich der Angriff für die Unfallbekämpfung zunächst auf die Führer von Motorfahrzeugen richten muss. Damit soll nicht gesagt sein, dass nicht auch Mittel und Wege gegen alle anderen Strassenbenützer gesucht und angewendet werden sollen, um auch dort mit der präventiven Unfallverhütung einzusetzen. Für die Fussgänger beispielsweise kann es sich jedoch kaum um etwas anderes handeln, als um eine umfassende, systematische Aufklärung und ...