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... einer Briefmarkensamm lung kann heute noch begon nen werden, auch für Auto prospekte ist es nicht zu spät; aber mit Kühlerfiguren ist es so eine Sache: die gibt es schon seit Jahrzehnten kaum mehr. Rob de la Rive Box Als Lord Montagu of Beaulieu, der Vater des heutigen Inhabers des National Mo tor Museums in Beaulieu (bei Southampton] und einer der ersten Automo bilisten Englands, 1896 eine St.-Christophorus-Figur auf seinen Daimler mon tieren Hess, handelte es sich keineswegs um eine «Erfindung». Schon seit Jahr hunderten war es nämlich Brauch, am Bug der Segelschiffe Maskotten anzu bringen, die für Glück sorgen sollten; von den Römern garwissen wir, dass sie ihre Wagen damit versehen hatten. Aber Lord Montagu war wohl der erste Autolenker, der seinen Wagen damit verzieren Hess. Sein Beispiel machte rasch Schule, und schon bald konnte je der Automobilist eine seinen Wünschen entsprechende Figur in der Garage er stehen und auf dem Kühlerdeckel sei nes Autos montieren. Vor allem Tierfi guren und nackte Damen erfreuten sich grosser Beliebtheit. Sie wurden aus Bronze, Gusseisen, Zink oder Glas her gestellt und oft von Meistern ihres Fachs, wie Lalique, Sabino oder Kley, signiert. Ursprünge in England In England dauerte es nicht lange, bis die Automobilindustrie eigene Figuren entwerfen Hess, die zugleich als Werbe symbol für ihre Produkte dienen sollten. Vulcan, bekannt ...