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... nicht zumuten könne, sowie durch den Vorschlag, an Stelle des mechanischen Tachymeters den lebendigen zu setzen, eine Amtsperson nämlich, die den Automobilisten auf seinen Fahrten begleiten und kontrollieren würde. Der weitere Vorschlag, zu diesem Zwecke die Polizisten auszubilden, die der Automobilist frei zu beköstigen, und denen er ein Taggeld von Fr. 10.— zu entrichten hätte, schien so wenig praktisch zu sein, dass die weitere Diskusion über die Anregung in ihrer Totalität vermieden wurde. Dass die Gegner des Geschwindigkeitsmessers in der Minorität bleiben würden, war vorauszusehen und dies um so mehr, als die Vertreter verschiedener Kantone, speziell von Aargau und Zug, kategorisch erklärten, das Volk wolle den Geschwindigkeitsmesser und die betreffenden Kantone träten, falls diese Kontrollapparate nicht als obligatorisch erklärt würden, aus dem Konkordate aus. Auch die Repräsentanten von Zürich erklärten sich ausser stände, im Falle der Zurückweisung des Tachymeters der herrschenden Volksströmung entgegenzutreten und machten darauf aufmerksam, dass eine Opposition leicht zu Konsequenzen führen könnte, die den Automobilverkehr als solchen in Frage stellten. Nachdem nochmals von seiten des Hotelier- Verbandes auf die Gefahren vexatorischer Bestimmungen für unsern Fremdenverkehr hingewiesen und speziell eine internationale Lösung, ähnlich wie auf dem Gebiete des ...