Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Beyschlag arbeitete in der Fahrradfabrik Adam Opels, liebte das Hochrad und stellte vier Weltrekorde auf. 1893 gründete er mit dem drittältesten Opel-Sohn Heinrich Am Kärtnerring 13 in Wien 1 die Firma »Opel & Beyschlag zum Handel mit Fahrrädern und Nähmaschinen«. Nach dem Tod Adam Opels musste Heinrich zurück nach Rüsselsheim, Otto war fortan Alleininhaber und wurde um die Jahrhundertwende erster Opel-Autovertreter au- ßerhalb Deutschlands. Spektakulär 1938 die Umsiedlung der Neuwagenausstellung ins Looshaus. Krönung der Ausstellung war damals das Opel Admiral Cabriolet mit sechs Zylindern und 75 PS. Die 1897 in der zweiten Generation geborene Sophie Beyschlag – auf dem Foto rechts mit General Motors-Direktoren auf einer Wiener Automesse der 50er-Jahre – trat 1933 in die Firma ein, um ihren 64-Jährigen Vater zu unterstützen und blieb bis in die 60er-Jahre Geschäftsführerin. Es war dann Fritz Hall, Sohn von Sophie und Hans Hall, der das Familienunternehmen mit Neubauten eines Reparaturund Servicebetriebs sowie einem Erweiterungsbau zum Full-Service-Autohaus ausbaute. 2005 folgte der Zusammenschluss mit dem größten europäischen Opel-Händler AVAG in Augsburg. Heute verfügt Opel & Beyschlag unter anderem am Stammsitz Muthgasse (19. Bezirk) den größten Opel-Showroom Österreichs. Die Wurzeln als Fahrradhändler sind derweil ...