Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Japaner in seiner Position würde das wagen. Kein Zweifel, Minoru Seto . genießt seine Situation nicht ohne Stolz. Er darf zei gen, daß er eine ordentliche Karriere gemacht hat und daß auch in seinem Privatleben al les bestens bestellt ist. Er lebt mit seiner Familie in einem ei genen Haus, das zwar nicht sehr japanisch aussieht, aber für japanische Verhältnisse sehr stattlich ist: zwei Stock werke, sechs Zimmer, Küche, Bad. Haus und Grundstück (etwa 400 Quadratmeter) haben 20 Millionen Yen (150000 Mark) gekostet. Das ist billig für ja panische Verhältnisse. In To kio würde das gleiche Anwe sen mehr als das dreifache kosten. Nicht zuletzt deshalb sind die Setos vor fünf Jahren auch von Yokohama nach Kanda aufs Land gezogen. In der Stadt hätte das Geld für et was Eigenes nicht gereicht. Auf Kyushu bereitete der Hauskauf den Setos keine finanziellen Schwierigkeiten. Der Arbeitgeber Nissan hat 1977 alles für den Neubau ar rangiert und auch die Finan zierung übernommen. In 15 Jahren wird Herr Seto sein Haus bezahlt haben. Er muß das sich und den Seinen wirklich nicht vom Munde absparen. 1979 hat er 5,5 Millionen Yen verdient, nach heutigem Wechselkurs sind das knapp 41 000 Mark. Vor einem Jahr hätten sich daraus noch 55 000 Mark er rechnen lassen. 100 Minuten vor Schichtbeginn unterhalten wir uns in einem der drei Wohnzimmer, natür lich in ...