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... werden. Außerdem wurde zu viel auf Halde produziert - und dann mit hohen Rabatten in den Markt gedrückt. Als dann die Benzinpreise nach oben schnellten, waren keine spritfressenden Pickups und SUV der US-Autobauer gefragt, sondern kleinere, ver brauchsgünstigere Personenwagen. Die Geschäfte machten andere. Und jetzt droht GM auch noch die Tochter Opel mitzu reißen. Konzemboss Rick Wagoner will 26 000 Arbeitsplät ze außerhalb Amerikas abbauen und die Kosten in Europa um weitere 1,2 Milliarden Dollar reduzieren - Werksschlie ßungen in den Hochpreisländern nicht ausgeschlossen. Au ßerdem möchte er von ausländischen Regierungen nicht weniger als sechs Milliarden Dollar einsammeln. Weil Wa goner und Co über Jahre die falschen Modelle entwickelt und gebaut haben, wird der amerikanische Patient nun zum Weltpatienten. Das Problem ist im Falle GM umso prekärer, weil Opel in Europa eigentlich die richtigen Kompaktmodelle baut. Die sollten unter dem Label Saturn in Amerika verkauft werden. Warum aber Saturn und nicht Opel, die Marke mit dem deutschen Engineering? Und warum werden die Autos im Euro-Raum produziert und dann zu teuer im US-Dollar- Raum angeboten? Fakt ist: Saturn hat nicht funküoniert und wird nun wie Saab abgewickelt. Jetzt steigt die Politik ein: Damit die Opel-Werke und Ar beitsplätze in Deutschland erhalten bleiben verhandelte Jürgen Rüttgers, ...