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... bei der Regierung des Kantons Uri teilte diese mit, daß der Beschluß der letzten Landesgemeinde die Erteilung einer solchen Erlaubnis durchaus verunmögliche. Dabei glaubte man vor Jahresfrist, die militärische Verwendung des Automobils habe im ganzen Lande so aufklärend gewirkt, daß man auf die Freigabe sämtlicher schweizerischer Alpenstraßen nach dem Kriege sicher zählen dürfe. Dr. G. [1739J Mit der Automobilhetze in der schweizerischen Presse ist es im Laufe der Jahre etwas besser geworden. Doch ereignen sich noch immer krasse Fälle, wie neulich ein Unfall am Maloja-Paß zeigte, aus dem Kapital gegen die Zulassung des Motorfahrzeugs im Kanton Graubünden geschlagen wurde. Ein daherrasendes Automobil hatte ein Fuhrwerk über das Straßenbord geworfen und sich trotz schwerer Verletzung des Fuhrmanns und der Pferde aus dem Staube gemacht. So lautete die Darstellung in der Presse. Nach einer Untersuchung gab jedoch das Pressebureau des Armeestabes bekannt, daß der Fall ein militärisches Sanitätsautomobil betrifft, vor dem abends ein hinten an der Wagenbrücke eines Federnbrückenwagens angebundenes Pferd derart scheute, daß es den Wagen umwarf. Der Kutscher sprang ab und erlitt nicht den geringsten Schaden, das vorn eingespannte Pferd eine leichte Hautwunde, während das andere Pferd unverletzt blieb. Die Insassen des Automobils, ...