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... Und manche Familienvans haben weniger Ablagefacher an Bord als der CL. Das Talent zur großen Reise scheitert, wie in seinen Krei sen üblich, nicht am Antrieb. Das gilt speziell für den Zwölfzylinder im CL 600: Er arbeitet auch in der Langver sion S 600 und unterstützt die Freude des Wiedersehens mit 830 Newtonmetem maximalen Drehmoments, die bei 1800 Umdrehungen fällig werden. Der 517-PS-Maniac schiebt und schiebt und schiebt, als gäbe es kein Morgen. Er belächelt die Physik, er lässt Autobahn steigungen flach werden und selbst abgeklärte Copiloten wie irre in sich hineinkichern. Er schiebt kurz vor der 250er- Marke immer noch und arbeitet bis zum elektronischen Ab riegeln nur wenig lauter als kurz zuvor auf dem Parkplatz: Da war er noch nicht ganz warm, und sein Leerlauffauchen klang nach einem etwas weiter entfernten Sportboot. In Zahlen: Für den Weg von null auf 100 km/h nimmt er sich 4,8 Sekunden Zeit. Das sind zwei Zehntel mehr als die Werksangabe, aber auch exakt der Beschleunigungswert eines Porsche Carrera S. 15 Sekun den vergehen, bis der CL 600 die 200-km/h-Marke erreicht hat: Es dauert in der Praxis länger, die Mas sagefunktion der Sitze vom ersten Modus („langsam und schwach“) in die vierte Stufe („schnell und stark“) zu schalten. Er beschleunigt wie ein Sportwagen, ohne einer sein zu wollen: ein weiterer wichtiger Wesenszug, den ...