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... Glück der Gegenwartsfreude zu geben. Das Glück der Ewigkeit besteht darin, dass es keine Vergangenheit, keine Zukunft gibt; alles ist gegenwärtig... Das ist es, was die Ewigkeit bedeutet; das ist es, was der reife Sommer zu fühlen gibt... Nun kann man sich im hohen Gras lagern, vielleicht im Schatten eines Baumes, vielleicht am Rande des Wassers. Man liegt und blickt in die dunkle, tiefe Bläue des Himmels ... Alle Wünsche zerflattern; man ist glücklich im Empfinden, zu sein... Zu sein, das ist der ewige Sommer. Nun werden die Bäume kein volleres Grün bekommen, denn die höchste Pracht des Grüns ist erreicht. Und nun stehen die Bäume stille. Was ein Frühjahr, ein beginnender Sommer wirkte: jetzt ist es erfüllt. Und nun freut man sich des Erreichten, nun ist man stark, nun kann man seine Schönheit gemessen. Man denkt an das Welken noch nicht. Ach, es sind noch viele Tage bis dahin... So wird auch der Mensch still. Er hat die Kräfte. Er missbraucht sie nicht; er will die kurze Ewigkeit des Sommers wie ein breites Glück über sich strömen lassen, ohne grelle Worte, ohne hastige Bewegung. Nun kann man dem langsam hingaukelnden Schmetterling nachsehen. Man hat Zeit... Keine Gewitterwolke droht; und ehe es Nacht wird, werden ferne im Osten blaugraue Samtfarben aufstehen und oben am Himmel wird das Blau dünner werden und in ein unerhört süsses Grün überfliessen, das ...