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... Wirerfüllen aber nur unsere Berufspflichten. Auch unsere Familienund unsere Freunde leben schliesslich in der Region. Wir sehen uns aber’keineswegs als gesetzlose Übeltäter. Es wäre alles andere als ein Vergnügen, nach getaner Arbeit zu Hause nur Vorwürfe über Rauch und Dunst aus der Raffinerie anhören zu müssen. Wir unterhalten gute Kontakte mit den für den Umweltschutz verantwortlichen Behörden. Wir geben uns auch alleMühe, nach aussen so offen wie möglich zu sein. Dazu organisieren wir beispielsweise Besuche ganzer Gruppen oder auch Schulen. Gibt es eigentlich ein typisch schweizerisches Spezialwissenüber Raffinerietechnik, das etwa dem durch lange Tradition in derUhrenbranche vorhandenen entspräche? Nein, von einem spezifischschweizerischen Knowhow im Raffineriewesen kann man nicht sprechen. Eher wäre in diesemSinne die hervorragende schweizerische Arbeitsmoral zu erwähnen. Meine Leute nehmen ihre Verantwortung voll und ganzwahr. Sie behandeln die Fabrikationsanlagen so, als ob sie ihr Privateigentum wären. Diese Sorgfalt mit dem anvertrauten Gerät und diese besondere Motivation sind nach meiner Auffassung längst nicht in jeder Branche anzutreffen. Das liefert übrigens auch eine Erklärung dafür, dasswir für eine Raffinerie unserer Grössenordnung mit einem relativ bescheidenen Personalbestand auskommen. Präzision ist also gefragt, vor ...