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... sondern Scheiben und Zan gen. Ausgerechnet in Le Mans sollte das neue Bremssystem nun seine ei gentliche Feuertaufe erleben. Ein wahrhaft mutiges Unterfangen! — Nun, die mit der Geschichte des Renn sports Vertrauten wissen es, der Mut wurde belohnt: Rolt/Hamilton siegten, und Moss/Walker wurden Zweite - beide Teams auf Jaguar XK 120C. Whiteheads Wagen landete auf Platz vier. Eine überzeugendere Demonstra tion der C-Type-Jaguar und ihrer Scheibenbremsen hätte man sich nicht vorstellen können. Als der Jaguar XK 120 C mit Stirling Moss auch die 12 Stunden von Reims gewann, war der allgemeine Siegeszug der Scheibenbremsen nur noch eine Frage der Zeit, denn sie hatten ihre Überlegenheit bei harter Dauerbean spruchung nun bewiesen. D-Type — englischer «Disco Volonte» Doch Jaguar dachte nicht daran, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Für 1954 konstruierte man einen neuen Rennsportwagen: den D-Type, den man nun offiziell so nannte, da er sich in seinem Gesamtkonzept zu sehr vom XK 120 entfernt hatte. Seine glatte Aussenhaut war das Werk des Aerody namikers Malcolm Sayer, der vom Flugzeugbau hergekommen war und beim Design des D-Type auch einige Anleihen bei Alfa Romeos — allerdings erfolglos gebliebenem, aber nichtsdestolrotz attraktivem — Disco Volante aufgenommen hatte. Der D-Type war klar auf Rennstrecken wie Le Mans oder Reims ausgerichtet und halte in reinen Slrassenrennen wie der Mille Miglia oder der Targa 11 ...