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... wurde dabei nicht verändert, der Eindruck auf das Publikum war aber ein besonders nachhaltiger, da man bequem alle Zufälligkeiten verfolgen konnte, die sich während einer Bahnrunde ereigneten. Während meiner wiederholten Anwesenheit in Amerika konnte ich die Ansichten zweier berufener Fachleute über den Bau von Automobil-Rennbahnen kennen lernen. Es waren dies Ingenieur Plaine H. Miller, der Erbauer der beiden Musterrennbahnen von Indianapolis, in Zement, und Sheepshead, in Holz, sowie M. Prince, der den Bau vieler kleiner Holzbahnen in jüngster Zeit geleitet hat. Beide Rennbahn-Ingenieure stimmen in den Hauptpunkten miteinander überein. Sie sagen, dass eine Zementbahn viel länger gebrauchsfähig bleibt als eine Holzbahn, desgleichen dass man ihr nur eine Länge von maximal 3 km zu geben braucht und dass man auf den Schmalseiten des Rechteckes Geradstrecken möglichst vermeiden soll. Solche Rennbahnen verbleiben, wenn sie von vorneherein gut angelegt und konstruiert wurden, immerhin mehr als zehn Jahre in brauchbarem Zustand. Vom rein wirtschaftlichen Standpunkte aus wird man allerdings vielfach dem Bau einer Holzbahn den Vorzug, geben, wobei die Rundenlänge etwa 1^ Meilen oder 2^ km betragen soll. Es kann hier mit einer Lebensdauer von etwa 5 Jahren gerechnet werden. Man kommt mit einem sehr engen" Terrain aus, die Baukosten sind wesentlich niedriger als ...