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... Innerhalb von zehn Jahren, so das Statis tische Bundesamt, sind die Kosten fürs Autofahren weit heftiger gestiegen als die allgemeinen Verbraucherpreise, die nur um 17 Prozent kletterten. Beispiele gefällig? Dieselkraftstoff: plus 73 Prozent seit dem Jahr 2001. Eine große Inspektion: plus 26 Prozent. Eine Autobatterie: plus 44 Prozent. Parkhausgebühren: plus 22 Prozent. Soll ich weitermachen? Haben die Koalitionspartner der Bundesregierung den extrem hohen Steueranteil bei Diesel und Super wenigstens ein bisschen gesenkt? Natürlich nicht. Haben sie wenigstens die Pendlerpau schale für uns Autofahrer erhöht? Keine Spur. Haben sie aufgehört, von einer Pkw-Maut zu reden? Nein, stattdessen soll die City-Maut für Radwege und einen besseren öffentlichen Nahverkehr sorgen. Schon Einstein hat gesagt, es sei leichter, einen Atomkern zu spalten als ein Vorurteil. Und der deutsche Politiker scheint das Vorurteil zu pflegen, der deutsche Autofahrer sei noch immer gut bei Kasse. Doch bei einer vierköpfigen Durchschnittsfamilie auf dem Land mit zwei Autos liegen die Jahreskosten für ihre Mobilität schon weit über 8000 Euro. Und da stellt sich ein Länderverkehrs minister vor die Mikrofone und sagt: So billig bleibt's nicht! Hat da jemand den gedanklichen Umluftschalter gedrückt und nimmt die Realität draußen einfach nicht mehr wahr? Bei unserer ...