Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... verschaffen konnte, liegt einerseits an «autofreundlichen» Politikern, zu einem wesentlichen Teil aber auch an den grossen Automobilistenorganisationen wie TCSund ACS. Als Verband mit rund 1,4 Millionen Mitgliedern hatnamentlich der TCS das Potenzial für ein beachtliches politischesGewicht, und auch der viel kleinere ACS darf in seiner Wirkungnicht unterschätzt werden. Diese Positionen dürfen auf keinen Fall preisgegeben werden. Genau das aber passiert zurzeit. Beim ACS wurde Anfang Jahr der bisherige Generaldirektor,Hans-Urs Merz, aus von aussen nicht nachvollziehbaren Gründen ausgebootet. Dass damit ein verkehrspolitisch brillanter Kopf geopfert wurde, ein glasklarerAnalytiker mit profunden Dossierkenntnissen, dämmerte den Verantwortlichen erst, als es zu spät war. Da half es wenig, dass Merz die Betreuung der ACS- Verkehrspolitik im Mandatsverhältnis übertragen wurde: Zu kurz ist die Leine, die ihm zugestanden wird, und ausserdem ist es um die Akzeptanz eines«Nichtmehr-Chefs» noch nie gut bestellt gewesen. Fakt ist: Verkehrspolitisch ist der ACSzurzeit nicht existent, eine früher starke Stimme ist verstummt. Jetzt geht es darum, dass die zweite Stimme, diejenige des TCS, nicht ebenfalls geschwächtwird. Querelen im Zusammenhang mit der Position des Zentralpräsidenten wären für denGrossclub fatal (AR 22/2002). Zur Erinnerung: Zwei Mitbewerber machen ...