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... nicht zur Zier als Gallionsfigur) besser funktioniert? Hätte der beispiellose personelle Kahlschlag in Auburn Hills und der damit einhergehende Vertrauensverlust in den USA vermieden werden können? Wäre Chrysler auch heute noch profitabel? Diese Fragen wird in Stuttgart niemand offiziell stellen, weil sie objektiv nicht beantwortbar sind, aber zweifellos dürften sie in den Köpfen einiger Verantwortlicher herumgeistern. Die neueste Ankündigung reicht jedenfallsaus, um in der DaimlerChrysler-Zentrale für Kopfschmerzen zu sorgen: Der mittlerweile 69-jährige Lutz ist zurück, und er hat die Seite gewechselt. Er wird GeneralMotors mehr nützen, als dies alles Geld, alle Restrukturierungsmassnahmen und alle Businesspläne vermochthätten. Mit einer Produktepalette, aus der die Leidenschaft des Autobegeisterten (Car Guy) spricht. Und die gerade deshalb erfolgreich und profitabel sein wird. MAX NÖTZLI "ir haben uns geirrt, alswir Bob Lutz’ Pläne, die amerikanische GT- Marke Cunningham wieder zum Leben zu erwecken, als ultimatives Projekt, alskrönenden Abschluss einer brillanten Karriere als Automanager bezeichnten (vgl. AR 3/2001), denn jetzt holtGeneral Motors den amerikanisierten Schweizer als obersten Produkteentwickler. Das zeigt, dass der weltgrösste Autokonzern, der zurzeit alles andere als rosige Zeiten durchmacht, eines glasklar erkannt hat: ...