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... langgestreckt und leistungsstark geworden. Graber war es ein Anliegen, den ursprünglichen Markencharakter der Automobile zu erhalten. Obgleich er den modischen Strömungen auf seine eigene Weise folgte, war es ihm wichtig, dass seine Schöpfungen sich durch Eleganz, Klasse und Stil auszeichneten, welche die Jahre überdauerten. Seine Cabriolets auf sportlichen Chassis von Alfa Romeo, Bugatti und Delage konnten mit den in Paris oder Mailand gezeigten Modellen mühelos mithalten und übertrafen diese meist bezüglich Qualität. Zu den aufregendsten Graber-Carrosserien der damaligen Zeit gehören das kraftvolle Cabriolet auf einem Mercedes-Benz SSK-Fahrgestell, ein imposanter, vornehmer Hispano-Suiza J12 mit ungewohnter Coach-Carrosserie nach den Wünschen des Kunden, ein schönes Maybach-Zeppelin-Cabriolet und natürlich die drei mächtigen Duesenberg. Hermann Graber war der einzige Schweizer Carrossier, der auf diesem Spitzenmodell aus den USA neue, zweite Aufbauten fabrizierte. Mit einem errang er den Grand Prix International an der Schönheitskonkurrenz von Villa d’Este 1934. Vom Bund wurde zur Stützung der Automobilund Carrosserie- Industrie in der Krisenzeit eine Reduktion der Importzölle verfügt. Das führte dazu, dass man vermehrt Chassis einführte, die von den einheimischen Carrosseriefirmen aufgebaut wurden. Hermann Graber pflegte schon länger gute Kontakte zu ...