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... Listen, auf welchen alle Werksautos penibel eingetragen wurden, diese muss man über Kontakte und Bekannte finden. Es gibt zudem Mechaniker aus dieser Zeit, die an diesen Werksautos persönlich geschraubt haben – sie erinnern sich oft ganz genau an die jeweiligen Autos und sie können einem von jedem einzelnen Wagen dessen Geschichte erzählen. Bei jenen Autos wie dem vorliegenden Subaru Impreza WRC ist es relativ einfach, dessen Geschichte nachzurecherchieren. Schwieriger wird es bei älteren Autos, beispielsweise aus den frühen Siebzigerjahren – denn da sind die Mechaniker oftmals nicht mehr am Leben. Weil es auch einen großen Markt von historischen Rallyeboliden gibt, werden echte Scheunenfunde immer seltener. Man muss schon sehr lange und gezielt im Internet suchen, um solch ein Schmuckstück zu finden, bei dem die Geschichte eindeutig nachverfolgbar ist. Wichtiger noch, als die reine Geschichte des Fahrzeuges ist aber, wer dieses Fahrzeug im Laufe dieser Geschichte gefahren ist. Dass ein Citroën C4 WRC um 500.000 Euro über den »Ladentisch« ging, ist keine Seltenheit, sondern eher Standard. Schließlich fuhr damit kein Geringerer als Rekordweltmeister Sébastien Loeb. Lediglich Gruppe B-Autos bringen noch mehr als ein ehemaliges Loeb-Auto. Wenn man den Scheunenfund originalgetreu restaurieren und auch dessen Geschichte dokumentieren kann, wird ein ...