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... Bauherren zufrieden zur Kenntnis nähmen, dass ihr Architektenhonorar nicht in irgendeinem grosskotzigen SUV verlocht wird. Mir schwant, dass ich in der Urversion des sparsamen, familientauglichen Vans Platz genommen habe. Zu einem räsonablen Preis konnte man sich vor gut 40 Jahren mit dem Giardinera ein Mobil zulegen, in dem die vierköpfige Familie und ihr Gepäck Platz fanden. Mit 6 Litern Verbrauch war man zudem auch noch sparsam unterwegs. Gut, setzt man diesen Durst in Relation zu den sagenhaften 16 PS, dann wären heutige Kombis mit Dutzenden von Litern auf 100 Kilometer unterwegs. Aber das ist doch alles Zahlenspielerei. Das Erlebnis zählt. Und das geht so: Anlasser betätigen, und sofort nimmt im Rücken der unsäglich kleine Motor mit infernalischem Radau seinen Dienst auf. Die Welt beginnt zu rattern und sich wie in Zeitlupe hinter den kleinen, an Luken gemahnenden Fenstern vorbeizubewegen. Jahreszeiten scheinen ins Land zu ziehen, bis man die vier Gänge durchgeschaltet und unter bombastischem Dröhnen die Höchstgeschwindigkeit von rund 90 Stundenkilometern erreicht hat. Auf den 125er-Reifchen fliegen wir wie auf Schienen durch Kurven, Bodenunebenheiten bringen die Kiste ins Hoppeln. Aber trotz oder gerade wegen dieser schieren Unperfektion können Valentin und ich das Grinsen nicht mehr von unseren Gesichtern verbannen. Und die Leute, denen wir begegnen, ebenfalls ...