Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... ihren Startplatz entscheiden, muss auch im Rennen aufgezogen werden. Klar, dass die weichere Mischung - so eine grobe Faustregel - auf einer schnellen Runde einen Vorteil von gut einer Zehntelsekunde proKilometer bringt. Nachteil: Dieser Reifentypzeichnet sich im Rennen zumeist durch einen etwas höheren Verschleiss aus, der unter Umständen einen zusätzlichen Stopp nötig macht. Auf der anderen Seite bietet der Extrastoppden Vorteil einer durchschnittlich leichteren Spritladung. Aus Reifensicht betrachtet, resultiert der pure Speed aus zwei Faktoren: möglichst hoher Grip in Kurven und optimale Traktion in der Beschleunigungsphase sowie beim Bremsen. Eigentlich einFall für eine besonders weiche Laufflä- chenmischung, kombiniert mit stabilen Reifenflanken,um die immensen Querund Längsbeschleunigungen bei Kurvenfahrt bzw. beim Verzö- gern aufzunehmen. Weil jedoch dasRennen mit demselben Pneutyp gefahren werden muss, mitdem auch das Qualifying bestritten wurde, kann auch die härtere der zwei erlaubten Reifenvarianten die richtige Wahl darstellen. Um so viel wie möglich überdas Verhalten der zwei verschiedenen Pneusorten auf der jeweiligen Piste zu lernen, nutzen die Teams deshalb die freien Trainingssitzungen am Freitag zu akribisch und fast wissenschaftlich durchgeführtenTestreihen. Jene Teams, welche die Saison 2005 auf ...