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... fernes Fauchen begleitet ihn auf der linken Spin, leise genug, um Windgeräu sche und das Atmen der Fahrdynamiksitze als störend wahrzunehmen: Währenddessen drückt er in 4,5 Se- 1 3/2006 künden aus dem Stand auf 100 und braucht ganze 15,1 Sekunden bis zur 200er-Marke. Er hinterlässt dabei die Erkenntnis, dass es ein Porsche 911 Carrera S einen Hauch schlechter kann - und leise Enttäuschung beim vollkommen lakonischen Erreichen der elektronischen 250-km/h-Begrenzung. So führt er als Inkarnation des schnellen Raumglei ters die lange Ahnenreihe der Obendrüber-S-Klassen fort. Doch, die ebenso zarte wie hellwache Fünfgang- Automatik reicht ihm dafür, auch wenn die kleineren Modelle mittlerweile sieben Fahrstufen sortieren. Nein, vernünftig ist ein S 600 spätestens beim Blick auf die Tankuhr nicht mehr, weil er bei engagierter Fahr weise nach reichlich 20 Liter Super Plus auf 100 Kilo meter verlangt. Sicher, Grobmotoriker treiben ihn schneller in den ESP-Regelbereich als einen S 500, dann outet sie sanftes Schwänzeln als Banausen, de nen die Botschaft des Bahnbumers entgangen ist. Aber nur sie könnte ein S 600 unter Umständen unglücklich machen. Text: Christian Steiger Fotos: Hans-Dieter Seufert Datenblatt: bitte umblättern DAS FAHREN IM S 600 IST MEHR EINE FORM DES ZOOMENS Langer Radstand für die Topmodelle Wie auch seinen Vorgänger gibt es den neuen ...