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... und des Forschungsprogramms (vgl. dazu obigen Beitrag) wird man in gut zweieinhalb Jahren Näheres dar- über erfahren. In diesem Sinne kann man dem Versuch mit dem Tempo 50 nur zustimmen. Das Versuchsund Forschungsprogramm scheint Gewähr dafür zu bieten, dass hier wichtige Daten erarbeitet werden, die für künftig zu treffende Massnahmen zur Verkehrsregelung und Hebung der Verkehrssicherheit von grundlegender Bedeutung sein können. Es besteht zudem kein Anlass, an der Unvoreingenommenheit der Versuchsbetreuer zu zweifeln. Letzten Endes sind aber nicht sie es, die nach Versuchsende über konkrete Vorkehren entscheiden werden. Dannzumal sind erneut die politischen Instanzen am Zug, und in der Politik wird zumeist nicht nach streng wissenschaftlichen Fakten, sondern vielmehr nach dem «Gespür» agiert. In dieser Hinsicht gilt es daher wachsam zu bleiben, die Versuchsergebnisse sine ira et Studio, völlig leidenschaftslos, zu prüfen und mit den allfälligen Absichten der politischen Instanzen zu vergleichen. Nur so kann dereinst verhindert werden, dass der Versuch dazu missbraucht wird, sachlich ungerechtfertigte, aber politisch opportune Vorschriften zu erlassen. «A R » die verkehrstechnischen Aspekte und die psychologischen Auswirkungen teilen sich unter Leitung von Prof. K. Dietrich (ETHZ) das Institut für Angewandte Psychologie in Zü- rich ...