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... verfügt schon von Geburt an über all jene «vorgeprägten» Verhaltensmuster, die nötig wären, um sich im motorisierten Strassenverkehr des 20. Jahrhunderts sicher bewegen zu können. Das richtige — verkehrsgerechte — Verhalten muss vielmehr auf dem Weg von der Geburt zur Reife erst erlernt werden. In einer Serie von Beispielen will die «AR» ihren Lesern aufzeigen, was es mit der Verkehrssinnbildung auf sich hat und wie diese auf das Alltagsverhalten übertragen werden kann. Nicht der gedanklich abwesende oder abgelenkte Fahrer wird die abgebildete Situation beherrschen und meistern, sondern jener Verkehrsteilnehmer, der bereit ist, alle Wahrnehmungen zu filtrieren, er wendet sich auf unserem Bildbeispiel ab vom «Aufschrift-Sehballast» und erkennt dafür nicht nur den überquerenden Fussgänger, sondern sogar dessen Gehrichtung. Was sich im Falle eines Falles abspielt, ist einmal von VW-Ingenieuren ausgerechnet worden: Zusammengebacken auf dem Dach und verdichtet (die Eiszapfen zeugen von Tauvorgängen und Wiedergefrieren), hat 1 m3 Schnee ein Gewicht von etwa 300 kg. Angenommen, es bricht eine Schicht von 30 cm Tiefe (waagrecht zum Hausdach gemessen) ab, so ergiesst sich über die Länge des Autodachs ein Volumen von einem halben Kubikmeter mit einem (statischen) Gewicht von 150 kg. Etwa ein Drittel davon bleibt als Schüttgut auf dem Dach liegen - also rund 50 kg, ...