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... verdanke BMW diesem Vorteil. Die WTCC-Autos sind auf dem serienmässigen Leon aufgebaut. Der Umbau erfordert rund 2000 Stunden. Weil die Blechstärken der Karosserie nicht verändert werden dürfen, behilft man sich mit einer Vervielfachung der Schweisspunkte. Die eigentliche Verstärkung der Struktur erfolgt aber mit dem eingeschweissten Sicherheitskäfig aus Stahlrohr. Der Boden, der vordere Stossfänger und die Vorderkotflügel bestehen aus Karbonfiber. Der 2-L-Saugmotor leistetrund 260 PS bei 7000/min und ist an ein sequenzielles 6-Gang-Getriebe gekoppelt. Das Gesamtgewicht mit Fahrer beträgt 1140 kg. Das startbereite Wettbewerbsfahrzeug kostet rund 250 000Euro. Das ist rund viermal so viel wie ein ebenso leistungsfähiger (300 PS) Leon Supercopa, der zudem optisch viel attraktiver wirkt. Der Schweizer Fredy Barth, Dritter in der Deutschen Supercopa, erklärt, dass sein Wettbewerbsfahrzeug mit kaum verändertem Motor und DSG-Getriebe des FR ausgerüstet sei. Entwicklung und Vorbereitung (rund 600 Stunden) sind damit deutlich günstiger als für die WTCC, wo Konkurrenz und strenge technische Vorschriften den Aufwand vervielfachen. r.l. Puig, Gene und Barth vor einem Leon WTCC im Atelier von Seat Sport in Barcelona. (Fotos: ar) Heissblut aus Spanien FAHRBERfCHT Seat Leon Cupra RAPHAEL LEUBA Der spanische Hersteller baut seine sportliche Linie konsequent aus. Der ...