Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... den Reifen hobeln kann,wo es niemanden stört und der Omega seinen Dackel aus demGesicht nehmen kann. Schnell kommt die Erkenntnis: Runde 18 Jahre nach der Lancierung würde sichkeinAutohersteller mehr getrauen, ein derartiges Geschoss ungefiltertauf die Menschheit loszulassen. Dieser Wagen ist gekonnt abgestimmt, keineswegs zu hart gefedert, sauber ausbalanciert, einfach ein köstlicher Entertainer, der mit seiner 45-Prozent-Differenzialsperre jederzeit zum Auskeüen des Hecks tendiert. Sündig, in Kurvenlagen prächtige Fliehkräfte entwickelnd, die reine Lehre. Mutmasslich eines der allerletzten für den öffentlichen Strassenverkehr zugelassenen Tiere im Limousinengewand. Der dem Lotus Omega vorauseilende Ruf, übermotorisiert zu sein, bestätigt sichnicht. Die Motorsteuerketten gehen auch beim normalen Omega V6 kaputt, ansonstenbietet die Limousine kaum Angriffsflächen für Kritik. Freilich ist die Ersatzteilsituation angespannt, und die Teile sind teuer. Normale Omega-Ware passt selten. Ein Opel wie die blaue Mauritius, nur wenige Opel-Händler können damit noch etwas anfangen. Trotz der kurzen Präsenz muss man dieses Auto der Nachwelt bewahren, es passiertmit Sicherheit nicht wieder. Eher schon ist damit zu rechnen, dass potente Autos künftigmit Warnhinweisen beklebt sein müssen. Etwa «Autofahren macht sehr schnell abhängig»oder «Fahren Sie nicht in Anwe- ...