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... ROYCE Dafür sorgt in erster Linie ein faustdicker Kabelstrang hinter den noblen Verklei dungen, der aus gut 1,5 km elektrischer Leitungen be steht. Handarbeit ist schließ lich nur bei der Herstellung eines Rolls-Royce gefragt - beim Fahren beschränkt sich die ernsthafte manuelle Tä tigkeit auf das Suchen eines Senders im wohlklingenden Stereoradio von der deut schen Firma Blaupunkt. Ansonsten treten hauptsäch lich wattgefütterte Heinzel männchen in Aktion: Sie be sorgen das öffnen der Sei tenscheiben, lassen Tank deckel und Kofferraumhau be aufspringen, verriegeln die Türen und sorgen außer dem dafür, daß der zierliche Wählhebel des Automatik getriebes mit dem kleinen Finger bedient werden kann. Verständlich, daß die Rolls- Royce-Techniker mit Stolz auf solche Details hinweisen — beispielsweise auch auf die Tatsache, daß der Hupenkontakt aus einer Le gierung aus Silber und Gold besteht und daß sich die heizbare Heckscheibe von selbst einschaltet, wenn die Temperaturfühler der Klima anlage das für nötig halten. Dieses Klimagerät, das für das Rolls-Spitzenmodell Camargue entworfen wurde und seit der Wandlung des Silver Shadow zum Silver Shadow II auch in das schlichte Grundmodell ein gebaut wird, ist eine ganz besonders ausgefeilte An gelegenheit. So kann die gewünschte Temperatur im Kopfund im Fußraum ge trennt ...