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... Unzulänglichkeiten sowohl des Strassennetzes als auch der Automobile nicht die schlechtesten «Trainingsbedingungen» boten: Überall lauerten unübersichtliche Abschnitte und heimtückische Kurven, und fürsicheres Überholen war die richtige Einschätzung der Beschleunigungsreserven unabdingbar. Dauernde erhöhteAufmerksamkeit des Lenkers war angesagt, denn die Fahrwerke führten vor allem auf üblem Untergrund ein oftrecht abenteuerliches Eigenleben. Und schliesslich bot sich vor Beginn des Streusalz-Zeitalters im Winter weit häufiger Gelegenheit, sich mit glitschigen Fahrbahnen vertraut zu machen und den Grenzbereich des Wagens zu erfühlen. Heute dagegen sind wir vor allem auf längeren Fahrtenfast ausschliesslich auf Autobahnen unterwegs. Mit Tempo120 schwimmen wir im Verkehr mit, über Dutzende, jaHunderte von Kilometern sehen wir uns nicht ein einzigesMal mit einer heiklen Situation konfrontiert, zumal die Fahrbahnen auf den wichtigenAchsen auch winters meist problemlos befahren werdenkönnen. Was wir dabei völlig verlernen, sind so elementare Dinge wie richtiges Einschätzen desjeweils angemessenen Tempos, aber auch korrektes Kurvenfahren, Bremsen und Überholen. Eigentlich fahren wirmeist gar nicht mehr bewusst, sondern sind lediglich Passagiere unseres eigenen Autos. Kein Wunder, dass es gründlich schiefgehen kann,wenn wir, durch die ...