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... von der ihnen innewohnenden Energie einen größeren Betrag in Arbeit umzusetzen, ihn also wirtschaftlicher auszunutzen. Zu so gearteten Kraftstoffen gehört vor allen Dingen das Benzol und der Alkohol, wobei letzterer infolge der hohen, zu seiner Verdampfung nötigen Wärmemenge in kalten Jahreszeiten Schwierigkeiten beim Start verursacht. Aber auch das an sich nicht kompressionsfeste Benzin kann fester gemacht werden mit Hilfe eines kleinen Kunstgriffes, und zwar dadurch, daß man ihm kleine Mengen von Antiklopfmitteln zusetzt. Diese Antiklopfmittel sind organische Metallverbindungen. In Amerika ist es das Bleitetraäthyl, das in Form des rotgefärbten Ethyl-Gasolines in den Handel kommt, der außerordentlichen Giftigkeit seiner Verbrennungsgase wegen sich aber in Deutschland hoffentlich nicht einbürgern wird, zumal wir in dem Motalin der J.G.-Farbenindustrie, einem mittels Eisencarbonyl klopffest gemachten Benzin, einen vollwertigen Ersatz haben. II. In dem zweiten Vortrag ging Dipl.-Ing. Dr. Enoch auf den technischen Teil der Betriebsstofffrage und auf das Verhalten der Kraftstoffe im Motor ein. Das Benzin und Benzol haben einen Energieinhalt von etwa 10 000 Wärmeeinheiten je Kilogramm. Einen Motor wirtschaftlich betreiben, heißt von dieser Energie möglichst viel in Arbeit umzusetzen. Die wissenschaftlichen Untersuchungen haben ...