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... gestreuten Straßen hat ganze Arbeit geleistet. Der Wagen war mehr oder minder schrottreif. Aus Schaden wird man bekanntlich klug, wie es der Volksmund so schön ausdrückt. Ich hatte in zarten Teenager-Jahren also eine harte aber wichtige Lektion erhalten. Von meinem – ich will fast sagen: vorbestimmten – Weg ließ ich mich dadurch jedenfalls nicht mehr abbringen. Nach einer Ausbildung zum Kfz-Mechaniker und im Anschluss als Bürokaufmann wagte ich den Schritt in die Selbstständigkeit , nachdem ich bereits für Freunde regelmäßig italienische Schrottplätze besucht hatte und so an die begehrten Teile für die Südfrüchte kam. Erste Teilelisten wurden von Hand geschrieben, auf einem gebrauchten Fotokopierer vervielfältigt und per Post oder Fax an die interessierten Alfisti gebracht – es gab ja noch kein Internet für den Hausgebrauch. Überhaupt musste man jeder Spur und jedem noch so kleinen Gerücht über lieblos abgestellte Alfas nachgehen, die angeblich beim Vater des Schwagers eines Onkels mütterlicherseits ihr trostloses Dasein fristeten. Sehr oft führte die Spur ins Nichts. Aber manchmal fand ich auch noch Giulias, Rundheck-Spider, und einmal sogar – eingemauert in einer alten Mühle – einen zerfressenen, aber kompletten Junior Zagato! Die Erben hatten sich beim Einreißen einer Mauer über das komische kleine rote Auto gewundert. Überhaupt ...