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... ebenso brisanten Fragen des freienPersonenoder des Luftverkehrs abkoppeln, was namentlich aus der Sicht Spaniens und Portugals bzw,der Niederlande verständlich ist. Einziges konkretes Ergebnis der Luxemburger «Verkehrsrunde»: Kinnock darf weiterverhandeln, und zwar mit unveränderten Vorzeichen Etwas anderes liegt auch gar nicht drin, denn eine Alternative zum ehrgeizigen Kinnockschen Konzept - Herstellung der «Kostenwahrheit» im Alpentransit ohne Präjudizierung der EU- internen Verkehrspolitik -wurde auch diesmal nicht präsentiert. Daraus zuschliessen, die Schweiz könnte im Jahr 2005 nach Ablauf des geltenden Transitabkommens so richtigtun, was sie möchte, falls kein Landverkehrsabkommen zustande käme, gehört allerdings ins Reich der Illusionen: Die Druckmittel der EU in anderen, für dieSchweiz äusserst sensiblen Bereichen sind viel zu stark Hans Ulrich Büschi KOMMENTAR Für die «NZZ» war es eine «verkehrspolitische Konfettischlacht», zu der laut «Tages-Anzeiger» der Verkehrskommissar Neil Kinnock die EU-Verkehrsminister «fast prügeln» musste, als sie vergangene Woche in Luxemburg einmal mehr überdas Landverkehrsabkommen stritten, das die EU mitder Schweiz abschliessen sollte. Dieses Treffen hätte nach dem Willen Kinnocks, dessen Hartnäckigkeit in bezug auf die sogenannte Kostenwahrheit schon fast an Sturheit grenzt, eigentlichzum ...