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... viel freier als ich und kann seine Ideen mit grösserem Nachdruck vertreten, als ich es mir erlauben darf, denn ich muss stets an 300 Familien denken, die nicht ohneArbeitsein dürfen, nurweilich mit einem Kunden gestritten habe.» Wenn sich die beiden treffen, so stossen sie natürlich nicht mit ihren recht ver schiedenen Designphilosophien aufein ander, sondern erörtern vielmehr die gemeinsamen Probleme: Kunden, die ihnen wenig Zeit lassen, um einen Designprototyp zu schaffen und diesen dann so lange «aufs Eis»legen, bis er be reits ein wenig alt aussieht. Dann die immer grössere Schwierigkeit beim Durchsetzen neuer Ideen auf dem Hintergrund höchst konservativer indu strieller Gepflogenheiten. Und schliess lich, dass die Japaner auch auf dem Ge biet des Designs nicht länger nur eine Bedrohungdarstellen, sondern eineTat sache, und dies sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht. Giu giaro geht sogar weiter und meint, dass man sich nun an den Japanern zu orien tieren habe. Beide Männer sind in ihrer Arbeit be scheidenund neigen dazu, ihre Rolle als Designer zu verniedlichen. So Gandini: «Erstens einmal kann ich gar nicht zeichnen. Ich studierte nie Design, ich Alle Giugiaro-Modelle Jahr Modell 1960 Gordon-KeebleGT 1960 Alfa Romeo2000/2600 Sprint 1960 Ferrari 250 GTBertone 1961 AstonMartinDB4 GT Jet 1961 BMW3200CS 1961 Maserati5000GTBertone 1961 Asa ...