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... jeder Besucher des ACF-Sitzes an der Place de la Concorde am Treppenfuss bewundern. Doch der «102» ist stets fahrbereit und tritt gelegentlich etwa in Filmen auf, und kürzlich stand er mir für eine Probefahrt zur Verfügung. Vor jeder Ausfahrt belebt ihn sein «Leibarzt», Maurice Allard von der PR-Abteilung Citroens, wieder neu, und für meinen «Test» hatte Jean Panhard den «102» ins Gelände seiner neuen Panzerwagenfabrik in Marollesen-Hurepoix, zufälligerweise der Geburtsort von Emile Levassor, transportieren lassen. Weshalb die Fahrt? Es ging mir nicht darum, mich über den «102» in einem Test der heutigen Art lustig zu machen. Ich wollte vielmehr nacherleben, weshalb das damals noch unreife Automobil seine Benutzer derart begeistert hatte, nicht etwa die von ihren Ideen besessenen Konstrukteure oder die ersten Käufer, die sich der neuen «Mobilität» blindlings in die Arme geworfen hatten, sondern jene, die das neue Hobby so ernsthaft betrieben, dass es zur Leidenschaft wurde. Wie konnte sich das Phänomen «Auto» in einem Augenblick entwickeln, in dem sich seine Zukunft nicht einmal erahnen liess? Eigenartig: Von allem Anfang an diente das Auto mindestens unbewusst der Flucht aus dem Alltag. Die drei ersten Autoausfahrten fielen mit dem Beginn von Ferienreisen zusammen, jene von Berta Benz und ihren Söhnen, Emile Levassors erster Trip und auch die erste Fahrt Hippolyte ...