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... Antipathie. Die kulturellen Barrieren und Gräben – ein Japaner in der Car Nation – waren tief. Unter seiner Ägide stiegen die Verkäufe des kleinen Datsun 510 bis 1969 auf jährlich 60.000 Stück. Dieser Erfolg öffnete ihm in der Heimat Türen für sein eigenes Projekt. Die genaue Entstehung des 240 Z wird aus den Archiven wohl nie richtig rekonstruiert werden, aber der Ursprung geht vermutlich auf das Projekt A550X aus den frühen 1960er-Jahren zurück, ein Joint Venture mit Yamaha. Als Berater fungierte dabei Albrecht Graf von Goertz, der in den USA von seinem Mentor, dem aalglatten, parfümierten und pomadierten Raymond Loewy, die Kunst der Selbstdarstellung gelernt hatte. Bis dahin hatte Goertz an Loewys Studebaker und am BMW 507 gearbeitet (nicht zu vergessen sein während der Emigration in die USA 1939 angefertigtes Stromliniencoupé Paragon). Ferry Porsches Begeisterung für den 507 führte zu einigen frühen Entwürfen für den 911. Den Japanern brachte Goertz die Benutzung von 1:1-Tonmodellen im Designprozess nahe. Er gilt daher als Initiator von Japans Vorstoß in 3D-Design nach amerikanischem Vorbild. Doch das A550X versandete und Yamaha ging mit seinem Motoren-Knowhow und dem Rest des Projekts zu Toyota, wo schon bald darauf der Toyota 2000 GT entstand – den dann Yamaha in seiner Fabrik in Hamamatsu baute. Goertz blieb bei Datsun und arbeitete ...