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... wie eine Handkurbel. Eine einfache Konstruktion, die jedoch die Lager stark belastete und zu Vibrationen führte. Ansaug-, Überströmund Auslasskanal waren ausserhalb des eigentlichen Zylinders in zwei Halbschalen integriert, die um den Zylinder gelegt und miteinander verschraubt waren. Das erleichterte die Reinigung der Kanäle, was regelmässig nötig war, weil die damals verfügbaren Zweitaktöle eine Beimischung von acht Prozent verlangten. Benzin, Luft und Zündung musste man mit separaten Hebeln betätigen. Der Fahrer war somit permanent damit beschäftigt, den Zweitakter abzustimmen. Auf Wunsch gab es einen Soziussitz, der einfach auf das hintere Schutzblech geschraubt wurde. Damals hatte das Handwerk noch goldenen Boden, und so konnten sich hauptsächlich Handwerker den Luxus eines Motorrads leisten. Mit 65 kg vollgetankt und 70 km/h Höchstgeschwindigkeit war die Type 2-1/4 PS schon ein richtiger Vertreter seiner Zunft. Der Preis damals: 985 Franken. Pragmatische Lösungen Die Kundschaft verlangte bald nach einem noch stärkeren Motorrad, mit dem man problemlos mit Sozius fahren konnte. So entwickelte Jakob Forster einen Kurzhubmotor, was für die damalige Zeit absolut gewagt und neuartig war. An den Kolbenhub von 66 mm war er gebunden, weil in der Firma noch 250 gesenkgeschmiedete Kurbelwellen lagerten. Deshalb vergrösserte er einfach die Bohrung ...