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... schon aus dem ältesten, kriegerischen Altertum auch der Schild am linken Arm geführt worden sein. Während nun die linke Hand auf diese Weise beschäftigt war, musste folglich die Angriffswaffe in der rechten gehalten werden. Diese Waffe bestand gewöhnlich aus einem Schwert, das — wie wir ja alle wissen — in einer Scheide getragen wurde. Damit aber das Schwert im Kampfeinsatz rasch und bequem in die rechte Hand genommen werden konnte, musste logischerweise die Schwertscheide an der linken Seite des Körpers hängen. In den langen Epochen, da das Schwert als die dominierende Waffe Überholen... im Zweifel nie galt, wurde als Mittel der Ortsver- änderung des Schwertführers das Pferd eingesetzt, und hier nun stellten sich Komplikationen ein. Mit einer links getragenen Schwertscheide war es körperlich unmöglich, das Pferd von der rechten Seite her zu besteigen, es sei denn, man beabsichtigte den damals nur unter den arabischen Kriegsstämmen bekannten akrobatischen «Wildwestsprung» von hinten am Schwanz des Pferdes zu wagen. Folglich war der Reiter gezwungen, sein Pferd stets von der linken Seite her zu besteigen. Um nun das Pferd von der linken Seite her besteigen zu können, war es verständlich, dass der Reiter sein Pferd an der linken Seite der Strasse hinstellte, und zwar aus dem Grunde, um sich während des Aufsitzens nicht dem Verkehr auf der Strasse ...